Verkehrskonzept Werden – Fortschreibung der Entwicklung der Luftqualität liegt nun vor

Fortschreibung bestätigt bisherige Berechnungen – Notwendigkeit für Luftreinhalte-Maßnahmen untermauert – Notwendigkeit der zügigen Umsetzung des Verkehrskonzeptes

Die Fraktionen in der Bezirksvertretung IX haben die Ergebnisse der Fortschreibung der Entwicklung der LuftquaIität auf der Abtei- und Brückstraße seitens des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) und des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen mit großem Interesse zur Kenntnis genommen. Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen die Berechnungen von SimuPLAN, die dem Werdener Verkehrskonzept zu Grunde liegen. Dabei wurde bei der aktuellen Untersuchung mit der Berücksichtigung aktueller Einschätzungen zu den Emissionen von Diesel-Fahrzeugen zusätzlich ein „Worst Case Szenario“ dargestellt, welches den Handlungsbedarf im Ortskern von Werden noch unterstreicht. Danach liegen momentan sowohl in der Brückstraße als auch in der Abteistraße Überschreitungen der NO2-Grenzwerte vor, die Maßnahmen zur Luftreinhaltung erforderlich machen. Die aktuelle Situation in der Abteistraße wird allerdings durch die EDEKA-Baustelle auf der Velberter Straße verstärkt, an der durch eine Ampelregelung lange Rückstaus entstehen.

Besonders hingeschaut haben die Bezirksvertreter bei der Untersuchung der beiden jeweils am höchsten belasteten Häuser auf Brück- wie auf der Abteistraße: Wie erwartet wird die Stickstoffdioxid (NO2)-Überschreitung an der Brückstraße durch die Umsetzung des Verkehrskonzeptes vollumfänglich beseitigt, während die Situation an der Abteistraße sich zwar verbessert, jedoch wie bei den bisherigen Berechnungen von simuPLAN über dem Grenzwert bleibt. Allerdings wurden keine Verbesserungen durch die Verflüssigung des Verkehrs auf der Abteistraße durch das Verkehrskonzept und den technischen Fortschritt berücksichtigt. Durch eine Verflüssigung des Verkehrs (wie etwa durch einen höheren Durchfluss oder eine grüne Welle) lassen sich in der Praxis Reduktionen der NO2-Belastung von über 10% erzielen. Daher hat die Bezirksvertretung bereits im Rahmen der Diskussion des Verkehrskonzeptes gefordert die Abteistraße durch die Einrichtung einer Messstelle nach Umsetzung des Verkehrskonzeptes genau zu beobachten und wenn nötig weitere Maßnahmen zur Luftreinhaltung durchzuführen.

Die Untersuchung bestätigt, dass die Umsetzung des Verkehrskonzeptes dringend notwendig ist, um die aktuelle Überschreitung der Grenzwerte zu mindern. Die in der Untersuchung angestellte Worst-Case-Betrachtung zeigt, dass auf der Abteistraße nach Umsetzung des Verkehrskonzeptes eine laufende Überwachung der Luftqualität fortgeführt werden muss, um gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen zur Luftreinhaltung zu ergreifen. Losgelöst vom Verkehrskonzept wird die Bezirksvertretung sich bei der Verwaltung für eine Überprüfung der Baustellensituation am EDEKA-Markt einsetzen, welche momentan starke Rückstaus und nicht hinzunehmende Beeinträchtigungen verursacht.

Für die Fraktion der CDU
Patrick Widmaier

Für die Fraktion der SPD
Daniel Behmenburg

Für die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen
Anna Leipprand

Für die Fraktion FDP/Bürgerlich Liberal
Hans-Joachim von Hesler-Wirtz

Einzelvertreterin der Partei Die Linke.
Ursula Lötzer

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