Gut gemeint – schlecht umgesetzt | Radfahrer müssen sich sicher fühlen können

SPD-Fraktion äußert sich zur Diskussion um die Fahrradstraße am Promenadenweg

Die fertig gestellte Fahrradstraße am Promenadenweg in Kettwig wird derzeit kontrovers diskutiert. Hauptthema ist die sehr enge Fahrbahn, die einen beidseitigen Radverkehr und den Autoverkehr in eine Richtung aufnehmen muss. Die Kettwiger Bezirksvertreter Heike Lohmann und Daniel Behmenburg waren bei der Eröffnung des neu gestalteten Promenadenbereichs „Kettwig Oberwasser“ dabei und konnten sich so über eine lange Zeit ein Bild von der Situation machen. Auch viele Besucherinnen und Besucher suchten zu diesem Anlass das Gespräch mit den Bezirksvertretern und den Vertretern von Polizei und Verwaltung.

„Viele Gäste haben ihrem Unmut über die Fahrradstraße freien Lauf gelassen. Und sie haben vollkommen recht. Die Planung war gut gemeint, die bauliche Umsetzung jedoch sehr schlecht durchdacht. Eigentlich sollte nach dem Willen der Bezirksvertretung IX die Durchfahrt für Radfahrer auf dem Ruhrtalradweg auf diesem Stück durch eine Fahrradstraße besser und sicherer gestaltet werden. Das Gegenteil wurde erreicht. Eines ist nach den ersten Wochen klar: So kann die Situation nicht bleiben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis hier etwas passiert“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Daniel Behmenburg.

Behmenburgs Kollegin Heike Lohmann ergänzt: „Man muss nun zusehen, wie man die Situation rettet und entschärft. Sicherheit für die Radfahrer muss hier das erste Ziel sein. Die günstigste und auch einfachste Lösung wäre, den großzügigen Gehweg oben an den Neubauten am Promenadenweg zum Fahrradweg zu machen. Einzig die beiden Zugänge aus dem Neubaugebiet müssten dann sicher in den Bereich integriert werden. Dann hätte man die Situation gut aufgeteilt. Am Uferbereich können die Fußgänger spazieren, auf der Straße hätte der Autoverkehr Platz und auf dem jetzt neu gemachten Weg könnten die Radlerinnen und Radler gemütlich fahren. So, wie es vorher bereits war. Mit dem kleinen Unterschied, dass für den Radverkehr mehr Platz besteht und der Fahrradweg gut ausgebaut ist.“

„Nun als Konsequenz eine Sperrung des Promenadenweges für den Autoverkehr anzudenken, wie von einigen Seiten bereits zu hören, halten wir für verfehlt. Das würde eine wesentliche Verkehrssteigerung für die Bachstraße bedeuten, die durch die Baumaßnahmen eh schon zusätzlich belastet ist. Das können wir den Anwohnerinnen und Anwohner dort nicht zumuten“, so Behmenburg abschließend.

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